Was HR-Fachleute von ihren Bewerbern erwarten, wird regelmäßig in Umfragen ermittelt. Welche Rahmenbedingungen aber benötigt ein Personaler von seinem Arbeitgeber, um seinen Job optimal erledigen zu können?

Zunächst sind da ganz schlicht: Zeit und Geld. Zeit, um den passenden Kandidaten mit den benötigten Skills in einem enger werdenden Arbeitskräftemarkt zu entdecken, und Geld, um alle Möglichkeiten des modernen Recruitings auszuschöpfen oder in eigene Weiterbildungsmaßnahmen zu stecken. Beides geht Hand in Hand mit der Wertschätzung des Managements und dessen Einsicht, dass sich Personalarbeit in den letzten Jahren radikal geändert hat und noch weiter ändern wird.

Auch die Fachabteilungen sollten HR mehr als Partner auf Augenhöhe betrachten – statt als Dienstleister, dem man nur die eigenen Wünsche auf den Tisch legt und die es zu erfüllen gilt. Ganz wichtig wird vor allem das Thema Technik: Nur wer optimale Suchwerkzeuge zur Verfügung hat, unbegrenzten Zugriff auf Netzwerke und Datenbanken und einen gut strukturierten und selektierbaren Pool aus Kandidaten und Talenten aufbaut, wird in Zukunft die Nase vorn haben, wenn er eine umschwärmte Fachkraft für sein Unternehmen gewinnen will.