Unser Erfolgsrezept: Kommunikation – sowohl mit den Kandidaten als auch mit dem Kunden – aber auch Mut und Geduld, denn Active Sourcing ist keine Wunderwaffe.  

Wie Active Sourcing bei uns abläuft, möchten wir euch am Beispiel der Zusammenarbeit mit einem Münchner Start-Up zeigen.  

Mit diesem Start-Up haben wir bereits erfolgreich zusammengearbeitet und sie kamen auf uns zu, weil sie intern kurzfristig weder die Kapazität noch das Wissen aufbauen konnten, um zielgerichtet Active Sourcing zu betreiben. Gleichzeitig drängte sie aber ihr Wachstumskurs, neue Mitarbeiter einzustellen. Unsere Zielkandidaten: Entwickler:innen 

Zunächst lernen unsere Sourcer:innen im Briefing-Gespräch die Philosophie des Unternehmens kennen, die Herausforderungen bei der eigenen Kandidatensuche per Job Posts und das genaue Suchprofil. Dabei ist es uns wichtig, die Unternehmenskultur zu verstehen und zu erleben, um passgenaue Kandidaten zu finden. Gleichzeitig sensibilisieren wir unsere Ansprechpartner:innen, denn jede:r Sourcer:in ist nur so gut, wie der nachfolgende Recruiting Prozess. Hier geht es neben Authentizität klar auch um Schnelligkeit. Das aber war für das Start-Up nichts Neues.  

Nachdem wir die erforderlichen Informationen erhalten haben, sondierte unser Active Sourcing Team den Markt und gab eine erste Einschätzung. Damit wusste das Start-Up gleich, wo sie in der Zusammenarbeit stehen und wir konnten transparent mit der Suche beginnen.  

Es wurden über 800 potenzielle Suchprofile in einer groben Suche identifiziert und ein Teil davon von uns mit einer individuell auf sie abgestimmten Ansprache kontaktiert. Dabei stellten die Sourcer:innen schnell fest, dass das Medium einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis hat. Sie kommunizierten mit den Kandidat:innen und sprachen viel über weiche Faktoren wie bspw. die Sorge vor der Unsicherheit beim Wechsel in ein Start-Up. Dabei sind sie mehr und mehr zu Berater:innen der Kandidat:innen geworden und konnten so beurteilen, ob Kandidat:in und Kund:in ein Match bilden. Am Ende haben wir uns mit 20 Kandidat:innen intensiv ausgetauscht, woraufhin zehn weiteren Gesprächen zugestimmt haben. Damit konnte schlussendlich die Hälfte der offenen Positionen durch aktiv angesprochene Kandidat:innen besetzt werden. 

Ein weiterer entscheidender Faktor für dieses Ergebnis ist die Zusammenarbeit mit dem Start-Up. Die im Prozess entstandenen Fragen der Sourcer:innen wurden auch während des Sourcing-Auftrags schnell beantwortet, sodass eine offene Kommunikation mit den Kandidat:innen möglich war. Diese konnten im internen Recruiting Prozess gleich bei den fachlichen Gesprächen einsteigen und wurden zumeist innerhalb weniger Tage zum persönlichen Gespräch eingeladen. Bei einem Kandidaten erfolgte die Zusage sogar direkt nach dem zweiten Gespräch.  

Nach zwei Monaten konnten wir das Projekt erfolgreich abschließen. Das Start-Up hat durch unsere Marktanalyse, die mit jedem Sourcing Prozess erfolgt, zusätzlich zu den gewonnen neuen Mitarbeitenden viele neue Erkenntnisse sammeln können.
Was sucht meine Zielgruppe, was mag sie überhaupt nicht, was sind ihre Beweggründe für einen Wechsel, wie bekannt ist mein Unternehmen auf dem Markt und was macht mich als Arbeitgeber attraktiv bzw. bin ich vielleicht bereits attraktiv für potenzielle Bewerber.
Und unsere Active Sourcer:innern? Freuen sich, für ein paar gute Matches gesorgt zu haben und stecken bereits im voll im nächsten Auftrag.